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Bellis,
Arbeitsgemeinschaft für
goetheanistische Pflanzenerkenntnis |
| Letzte
Aktualisierung: 20.06.2010 Nächstes Treffen der
Arbeitsgemeinschaft für goetheanistische
Pflanzenerkenntnis: 5. und 6. August
2010 in
Valderoure (FR) Auskunft:
schilperoord@bluewin.ch
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Willkommen bei der
Arbeitsgemeinschaft für goetheanistische Pflanzenerkenntnis Der
Erkenntnisweg Goethes, der die Sinneserfahrungen in ihrer Vielfalt
besonders würdigt, wurde Ende des 19. und Anfang des 20. Jh´s von
Rudolf
Steiner, dem Begründer der Anthroposophie erneut aufgegriffen,
erkenntnistheoretisch fundiert und erweitert. Der auf den methodischen
Anregungen Goethes und Steiners gründende „Goetheanismus“ fußt auf der
modernen
Naturwissenschaft mit ihren durch detaillierte Analysen gewonnenen
Ergebnissen.
Er vermeidet aber ihre einseitig materialistisch-reduktionistische
Interpretation, sondern sucht die „Phänomenologie der Natur“ durch eine
Erweiterung
der eigenen Erkenntnis- und Wahrnehmungsmöglichkeiten zu
erfassen. Man bleibt
so in der Botanik nicht bei einer rein formalen Beschreibung und
beim Vergleich der einzelnen Formen stehen, sondern schreitet weiter zu
einer imaginativen
Charakterisierung dieser Formen innerhalb ihres Lebensumkreises.
Dadurch kann
ein innerer Bezug zwischen dem Betrachter und der Pflanzenwelt
entstehen, welche
allmählich zu einer Wesenserkenntnis führt. So erschließt sich ein
Erkenntnisweg,
die Mensch und Welt zugleich umfasst. Die
Arbeitsgruppe tagt dreimal im Jahr und hat vor allem einen
inhaltlich-methodischen Austausch anhand aktuell laufender
Forschungsprojekte zum
Ziel. Neben der Forschungstätigkeit einzelner Mitarbeiter in
unterschiedlichen
Arbeitsfeldern, nehmen auch Bildungsfragen einen wichtigen Platz ein.
Seit
einigen Jahren werden im deutsch- und französischsprachigen Raum
verschiedenste
Kurse in goetheanistischer Botanik veranstaltet. Im Winter
2008/ 2009 wurde dieses Angebot mit den
Angeboten anderer goetheanistisch arbeitenden Gruppen, vorerst in Form
eines
gemeinsamen Programmes, vernetzt und erweitert. Jetzt sind wir dabei eine
gemeinsamen Ausbildungsgang zu gestalten.
Die Idee
ist, dass Menschen die eine Ausbildung in goetheanistischer
Naturwissenschaft
machen möchten, sich aus dem Kursangebot selbst einen Lehrgang
zusammenstellen.
Der Student verfolgt während der gesamten Ausbildungszeit ein eigenes
Forschungsprojekt und wird dabei von einem Mentor betreut. Wir bieten eine berufsbegleitende,
überregionale Ausbildung in
goetheanistisch-anthroposophischer Naturwissenschaft an. Die
Ausbildung richtet sich an alle, die eine Vertiefung ihres
Verhältnisses zur Natur auf dem Wege einer Erweiterung der
Naturwissenschaft suchen. Wir hoffen
hiermit ein Forum zu schaffen, das dem
Gedeihen der goetheanistisch-anthroposophischen Naturwissenschaft
dienlich sein
kann und den Austausch mit interessierten Menschen erleichtert. |
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